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Keine Priorität in Warteschlangen für die Kinder eines "Alleinerziehenden"

Keine Priorität in Warteschlangen für die Kinder eines "Alleinerziehenden"


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Das Bildungsministerium stellt sicher, dass ab 2017 allen Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren ein Platz im Kindergarten garantiert wird. Diese Zusicherung bleibt jedoch in der Gruppe der Versprechen. Bevor wir die Umsetzung sehen (oder nicht), lohnt es sich, das Bildungsministerium für die Gesetzesvorlage vom 6. Dezember zu loben, an der derzeit im Senat gearbeitet wird.

Neue Regeln für die Einstellung in Kindergärten

Am 6. Dezember 2013 verabschiedete der Sejm wichtige Änderungen für die Eltern von Vorschulkindern und das Gesetz über das Bildungssystem wurde geändert. Die Bestimmungen treten 14 Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.

Die Änderungen führten eine Bestimmung ein, die das Privileg von Eltern, die in informellen Beziehungen leben, abschafft.

Das Gesetz legt zwei wichtige Begriffe fest:

  • ein Kind allein aufziehen - Erziehung eines Kindes durch eine Jungfrau, einen Junggesellen, eine Witwe, einen Witwer, eine Person, die durch ein rechtskräftiges Gerichtsurteil getrennt wurde, eine geschiedene Person, sofern diese Person nicht mindestens ein Kind mit ihren Eltern erzieht
  • große Familien - d.h. Familien mit mindestens drei Kindern.

Wenn es mehr Bewerber für einen öffentlichen Kindergarten als Plätze gibt, werden die folgenden Kriterien bei der Einstellung berücksichtigt:
1) große Familie des Kandidaten;
2) Behinderung des Kandidaten;
3) Behinderung eines Elternteils des Kandidaten;
4) Behinderung der Eltern beider Kandidaten;
5) Behinderung der Geschwister des Kandidaten;
6) einen Kandidaten alleine in der Familie großziehen;
7) Platzierung eines Kandidaten mit Pflegefamilien.
In der zweiten Phase der Einstellung kann das Einkommenskriterium berücksichtigt werden.

Dies bedeutet, dass jetzt eine große Familie (mit mindestens drei Kindern) bei der Einstellung Vorrang hat. Die Möglichkeit, "Extrapunkte" für Eltern zu erhalten, die erklären, dass sie Kinder alleine großziehen, aber gemeinsam für ein Kleinkind sorgen, endet. Der Gesetzgeber droht, die Sozialhilfe zu kontrollieren, um die Versuchung, zu lügen, um ein Kleinkind in den Kindergarten zu bringen, wirksam zu beseitigen. Die Änderungen wurden vom Verfassungsgericht erzwungen. Die Einstellung in Kindergärten nach Inkrafttreten des Gesetzes unterliegt dem Gesetz und nicht den örtlichen Vorschriften. Es soll fairer sein. Wird es so sein? Die Praxis wird zeigen.